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Donnerstag, 12. März 2009

Einhandsegler Azoren

Einhandsegler Azoren

Einhandsegler Azoren Einhandsegler Azoren - Es war an einem Montagabend, dem 26. Juni, als sich im brechend vollen und verräucherten Cafe` Sport, dem Seglertreff seit drei Generationen – auch bekannt als Wechselstube, Poststelle und Crewbörse – rund um einen der Holztische, bei Gin-Tonic, eine illustre Gesellschaft zusammenfand.
Klaus und Traude von der Rebecca, Elke von der Motu – eine der wenigen Frauen, welche Einhand den Atlantik überquert haben – und Heidi und Susanne, zwei Segelanfängerinnen, die im Gegensatz zu den Weitgereisten Atlantikseglern mit dem Flugzeug die Azoren erreicht hatten und denen erst seit wenigen Tagen die raue Atlantikbriese, als Gäste der Swan of Bonn, um die Ohren wehte. Als wir sechs nach jeder Runde Gin-Tonic ausgelassener wurden, kam es zwischen Heidi und Susanne zu folgendem Dialog:

EinhandseglerHeidi:
Welche der beiden Frauen gehört zu Klaus?
Susanne:
Die Brünette, die blonde Elke segelt doch alleine über den Atlantik.
Heidi: Aha.
Pause
Heidi: Hat Elke nicht den Arm gebrochen?
Susanne: Wieso hat sie den Arm gebrochen?
Heidi: Peter hat doch gesagt, die Elke ist eine Einhandseglerin.

Kussmund BonnZitat aus meinem Buch Hafengraffiti

Montag, 2. März 2009

Anreise - Azoren

Anreise - Azoren + Azoren Flüge

Die Anreise zu den Azoren erfolgt ausschließlich mit dem Flugzeug.
Der Flug zu den Azoren dauert etwa 4 Std. und 30 Minuten.

Zu den Azoren fliegen die Fluggesellschaften:
TAP Portugal, die SATA und die Air Berlin.

(Flugpläne und Flugpreise immer aktuell mit Reisebüro oder Fluggesellschaft abstimmen. Die hier dargestellten Beispiele sind Momentaufnahmen.)

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TAP Portugal

Die Hauptflughäfen der TAP Portugal sind Frankfurt, Hamburg und München - mit Zwischenstopp in Lissabon.

Der ideale Hinflug ist samstags:

samstags um :
06:20 ab Frankfurt - 08:30 Lissabon an,
Weiterflug
09:15 Lissabon ab - 11.10 Pico an.

entsprechend der Rückflug:

samstags um:
11.55 Pico ab - 16:40 Lissabon an,
Weiterflug
19:10 Lissabon ab - 23:15 Frankfurt an.

Dieser Flug kostet zur Zeit inkl. Steuern und Gebühren ab 520,97 €.

Passagiere, die von anderen Städten in Deutschland abfliegen möchten, können einen kostenlosen Zubringerflug der Deutschen Lufthansa von Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Friedrichshafen, Hannover, Hof, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg, Paderborn und Stuttgart zu den TAP Abflügen in Frankfurt und München nehmen.

Des Weiteren alle Passagiere, die ihre Reise von einem deutschen Bahnhof antreten möchten, können mit dem bequemen Rail&Fly Angebot von TAP Portugal kostenlos zu ihren Flügen ab FRA, MUC oder HAM mit der Deutschen Bahn anreisen.

Die Buchung des Rail&Fly-Angebots ist nicht für Online-Buchungen verfügbar.
Passagiere werden hier an die
TAP Reservierung 01803-000 341 (0,09 € / Min.) verwiesen.
Hier können Sie telefonisch incl. Rail&Fly buchen.

Eine Online Buchung ist nur dann zu empfehlen, wenn Sie eine andere Möglichkeit haben nach Frankfurt und von Frankfurt in Ihren Heimatort zu gelangen.

Zusätzlich fliegt die Tap mittwochs, freitags, samstags und sonntags nach Horta.

Achtung hierbei kann es sein, dass Übernachtungen notwendig sind.
Flugplan TAP: TAP Portugal.

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Air Berlin

ab Mai
mittwochs nonstop von Düsseldorf nach Ponta Delgada
mit Zubringerdienst von Hamburg, München, Nürnberg, Berlin

Hinflug Abflug ab Mai

mittwochs:
08:55 Uhr - Ankunft 11:30 Uhr

Rückflug Abflug ab Mai
mittwochs:
12:15 Uhr - Ankunft 20:35 Uhr

Preis mit Zubringer pro Strecke zur Zeit
199 Euro inklusive Steuern, Gebühren, Meilen one-way
Winterfahrplan z. Zt. ab Nürnberg

Flugplan Air Berlin: AIR BERLIN.

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SATA

Im Sommerflugplan fliegen die SATA
sonntags direkt ab/bis Frankfurt mit einem Airbus A320-200

im Zeitraum 05.04. - 15.11.09:
sonntags S4 501
Frankfurt-Ponta Delgada 14:30-17:00 Uhr
S4 500
Ponta Delgada - Frankfurt 07:00-13:30 Uhr

und zusätzlich im Zeitraum 20.05. - 30.09.09,

mittwochs: S4 501
Frankfurt – Ponta Delgada 14:40-17:10 Uhr
S4 500 Ponta Delgada – Frankfurt 07:00-13:30 Uhr

Die Preise für Hin- und Rückflug richten sich nach Ihrem Reisetermin, Ihrer Aufenthaltsdauer und der Verfügbarkeit. Je nach Aufenthaltsdauer und verfügbarer Buchungsklasse ist der Mittwoch-Flug bereits ab EUR 390.-, der Sonntag-Flug ab EUR 440.- für Hin- und Rückflug zzgl. Steuern / Sicherheitsgebühren und Treibstoffzuschlag, derzeit in Höhe von EUR 77.02, buchbar.

Alle unsere Tarife schließen die Bahnfahrt 2.Klasse ab/bis allen deutschen Bahnhöfen ein.

Winterflugplan gesondert.
Flugplan SATA International: SATA.

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Sata innerazorianisch

Ponta Delgada täglich nach Pico
08:45 Ponta Delgada Azores - 09:40 Pico Island 0 stop(s)
15:00 Ponta Delgada Azores - 17:20 Pico Island 1 stop
09:00 Ponta Delgada Azores - 17:20 Pico Island 1 stop
08:30 Ponta Delgada Azores - 17:20 Pico Island 1 stop

SATA innerazorianisch von Pico täglich nach Ponta Delgada
17:40 Pico Island - 18:40 Ponta Delgada Azores 0 stop(s)
10:00 Pico Island - 12:40 Ponta Delgada Azores 1 stop
0:00 Pico Island - 13:30 Ponta Delgada Azores 1 stop
10:00 Pico Island - 18:20 Ponta Delgada Azores 1 stop

Flugplan SATA: SATA AZOREN.

From: P.Delgada
To: Pico
Departure: Datum eintragen
Return: Datum des Rückflugs
Passenger Type: Tourist in Azores
Click to Fly:I accept

um den jeweiligen Preis zu finden, markieren Sie Hin- und Rückflug und klicken auf check price

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empfohlene Verbindung mit Air Berlin ab Mai:

Hinflug mittwochs Air Berlin:
ab Düsseldorf 08:55 Uhr - an Ponta Delgada
11:30 Uhr SATA ab Ponta Delgada 16:40 - an Pico 17:20

Rückflug dienstags SATA:
ab Pico 17:40 - an Ponta Delgada 18:40

Übernachtung Ponta Delgada
z. B. Pension Residential Sete Cidades ***
Doppelzimmer ab 50 € incl. Steuern, buchbar:


Übernachtung Ponta Delgada: Pension Residential Sete Cidades.

Weiterflug mit Air Berlin:
mittwochs mit Air Berlin:
ab Ponta Delgada 12:15 - an Düsseldorf 20:35

Ca. Preise:
Air Berlin, Düsseldorf - Ponta Delgada und zurück ca. 400 €,
SATA, Ponta Delgada - Pico und zurück ca. 172 €,
Übernachtung Ponta Delgada Doppelzimmer ca. 50 € p.P. 25 €,
zusammen: ca. 597 €

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Der ideale Flug mit der TAP Portugal ist:

samstags um :
06:20 ab Frankfurt - 08:30 Lissabon an,
Weiterflug
09:15 Lissabon ab - 11.10 Pico an.

entsprechend der Rückflug:

samstags um:
11.55 Pico ab - 16:40 Lissabon an,
Weiterflug
19:10 Lissabon ab - 23:15 Frankfurt an.

Der Flug kostet zur Zeit inkl. Steuern und Gebühren ab ca. 520,97 €.

Dieser Flug muss sehr frühzeitig gebucht werden, da in der portugiesischen Ferienzeit die Weiterflüge Lissabon - Pico und die Rückflüge Pico - Lissabon, frühzeitig ausgebucht sind.
Peter J. Orth
http://www.kunstverein-bonn.de/

Samstag, 28. Februar 2009

Faial und Sao Jorge - die Nachbarinseln


Faial und Sao Jorge - die Nachbarinseln

Die Nachbarinseln Picos sind die blaue Insel Faial. Sie ist 172 km² groß und Sao Jorge , diese Insel ist 233 km² groß. Sie sind mit der Fähre von Madalena bzw. Sao Roque auf Pico direkt und innerhalb einer Stunde zu erreichen. Das Ziel auf Faial ist das attraktive Horta und auf Sao Jorge bringt Sie die Fähre zur Inselhauptstadt Velas.

Eine der schönsten Städte der Azoren liegt auf Faial. Diese internationale Stadt heißt Horta und ist gleichzeitig Verwaltungssitz und Universitätsstadt, hat 6500 Einwohner und den weltbrühmten Yachthafen mit dem größen maritimen Gemälde der Welt. Horta war schon immer die fortschrittlichste Stadt der Azoren. Nacheinander war Horta im 19ten Jahrhundert Zentrum des Walfangs, später Sitz der internationalen Kabelgesellschaften, danach Zwischenstopp der Wasserflugzeuge bei ihren Atlantikflügen und seit 30 Jahren attraktiver und weltberühmter Yachthafen der Atlantiküberquerer.

Über diese maritime Malerei auf den Kaimauern habe ich 1994 ein Buch geschrieben, welches im Verlag des Deutschen Seglerverbandes verlegt worden ist. Heute ist dieses Buch über die Azoren leider nur noch antiquarisch zu erwerben. Sobald mein Alterssitz in Piedade auf Pico fertig ist, beabsichtige in Buchform weitere Geschichten über die Azoren zu schreiben. Ich freue mich schon Heute, diese 55 selbsterlebten, spannenden und lustigen Azorengeschichten zu Papier zu bringen.

In der Inselmitte liegt der 1043 Meter hohe Vulkankegel Cabeco Gordo mit seiner 500 Meter tiefen biotopartigen Caldeira. Der Cabeco Gordo überragt die Insel Faial.

Aber auch viele weitere Geheimtipps birgt die Insel Faial, wie das in Seglerkreisen weltberühmte Cafe Sport. Auch die vom Großvater des Fürsten von Monaco gegründete meterologische Station ist einen Besuch wert. Die für mich unvergessenen Grillfeste auf dem Grillplatz im Wald von Capelo bleiben dauerhaft in meinem Gedächnis. Ein persönlicher Höhepunkt ist auch das eigene Gemälde im Yachhafen von Horta.

Sao Jorge , dieser bei 53 Kilometer Länge, nur 8 km breite und 1053 Meter hohe Gebirgsrücken , ist berühmt für seinen Käse, dessen ausgezeichneter Ruf sich bis nach Amerika herumgesprochen hat.

Die Fajas auf Sao Jorge sind einzigartig. Diese abgeruschten Bergflanken sind vorgelagerte, oft schwer zugängige, fruchtbare Ebenen. Unzählige Wanderrouten führen zu den Fajas oder geben zauberhafte Ausblicke von der Hochebene Sao Jorges auf Ozean und Nachbarinseln.

Unvergessen bleibt für mich der atemberaubende Blick von Felsgrat des Ponta dos Rosals. Das eindringliche, nächtliche Gekreische der Cagaros, - welch ein melodischer portugiesischer Name, im Gegensatz zum deutschen Gelbschnabelsturmtaucher - in der Felswand oberhalb des Hafens von Velas, klinkt noch heute in meinen Ohren.

Der nur halb aus dem Lavafluss vergangener Jahrhunderte herausragende Kirchturm an der Südküste Sao Jorges ist eine eindrucksvolle Demonstration der Gewalt und Unberechenbarkeit der azorianischen Vulkane.

Dies sind nur einige, der unzählichen Highlights, auf den beiden Nachbarinseln Picos.

Peter J. Orth
http://www.rheinland-portal.com/

Videos - Orth-Haus, Bonn


Videos - Orth-Haus, Bonn

Videos aus dem Orth-Haus in Bonn

Das Orth-Haus - meine Heimat der letzten 12 Jahre - bevor Piedade auf Pico, Azoren unsere neue Heimat sein wird.

Kunst Video - Video Orth, life aus dem Kunsthaus Orth Haus, gelebte Kunst in Bonn/Köln/Rheinland. "ungewöhnlicher Veranstaltungsort der Extraklasse".
Laut General-Anzeiger-Bonn: ein Haus als Gesamtkunstwerk; Videos von WDR und Orth Haus Event Location, Filme, Musik, live Aufnahmen.

Das Orth-Haus in der 'WDR
Rätselzeit' des TV-Magazins 'Lokalzeit aus Köln'

WDR Rätsel:

Bonnavista TV - Klar Schiff: Interview mit Peter J. Orth

Klar Schiff:

Abschlussarbeit eines Mediengestalters über das Orth-Haus
und Peter J. Orth

Mediengestalter:

Brillenträgerin des Jahres 2005: Hella von Sinnen im Orth-Haus

Brillenträgerin des Jahres:

WDR 5-Interview mit Peter J. Orth für die Sendung 'Schräge Plätze - starke Orte'

WDR Interview:

Das Orth-Haus - ein Rundgang durch die Kunst-Oase und Event Location

Event Video:

The Last Supper - Live-Aufführungdes Theaterstücks im Orth-Haus

Last Supper:


Peter J. Orth
http://www.video-orth.de/

Donnerstag, 26. Februar 2009

Azoren


Warum gerade die Azoren? Die Azoren, haben mit ihrem subtropischen Klima einen wunderschönen ewigen Frühling – nicht heiß, nicht kalt. Im Sommer zeigt das Thermometer zwischen 24 und 26 Grad und im Winter 14 bis 18 Grad – nachts maximal 4 Grad kühler – ewiger Frühling halt. Trotzdem gehören die Azoren zu Europa.

Diese portugiesischen Inselparadiese liegen 1500 km westlich von Lissabon und 3000 km östlich von New York, mitten im Golfstrom mit sauberster Luft und Wasser. Durch den permanenten Golfstrom beträgt die Wassertemperatur im Winter ca. 18 Grad und im Sommer ca. 23 Grad. Jede der neun Inseln hat mindestens einen Hafen, auch für Frachtschiffe und alle Inseln haben einen Flughafen. Die immergrünen Blumeninseln sind sehr gut erschlossen, ungewohnt gastfreundlich und aufgeschlossen, besonders auf Pico. Es wird portugiesisch und englisch gesprochen.

Die Azoren - sind die Nummer 2 unter den Inselparadiesen der Erde. Wegweiser ins Paradies - Trauminseln auf dem Prüfstand: Eine Fachjury hat 111 der beliebtesten Insel-Reiseziele bewertet - mit überraschenden Ergebnissen. Nicht die vermeintlichen Traumziele liegen im Ranking vorn, sondern vordergründig unscheinbaren Paradiese. Ausbruch aus dem Alltag, Ruhe vom Großstadttrubel und traumhafte Landschaften: Allein der Gedanke an einen Urlaub auf der Insel, an einsame Palmenstrände und unberührte Natur reicht für viele aus, um stundenlange Fernweh-Attacken auszulösen. Entsprechend groß ist die Nachfrage in den Reisebüros. Doch manche Trauminsel wird zu Tode geliebt, der hohe Besucheransturm kann eine Gefahr darstellen: Viele Inseln verändern sich und drohen, ihre Einzigartigkeit aufgrund der Überlastung zu verlieren.

Das amerikanische Magazin "National Geographic Traveller" hat sich mit Hilfe einer Jury aus 522 Tourismusforschern, Geografen, Reisefotografen und Journalisten auf die Suche nach den letzten echten Paradiesen der Erde gemacht – Inseln, die ihren ursprünglichen Charme und ihre Traditionen bewahren konnten und eine nachhaltige Tourismusentwicklung betreiben. In Zusammenarbeit mit der George Washington University in Washington D.C. erstellte das Magazin eine einzigartig umfangreiche Studie über insgesamt 111 Inseln.Sechs Kriterien spielten für die Bewertung eine Rolle: ökologische und ökonomische Entwicklung, soziale und kulturelle Integrität, der Zustand von historischen und archäologischen Stätten, der ästhetische Gesamteindruck, die Qualität des Tourismusmanagement sowie die Aussichten für die Zukunft. Deshalb sind es nicht die klassischen Hochglanzkatalog-Inselziele wie die Malediven, Tahiti oder die Kanaren, die auf den Top-Rängen landeten. Die ersten drei Plätze belegten Reiseziele, die nicht für sommerliche Temperaturen oder Spitzenstrände stehen, aber dank überschaubarer Besucherströme ihre eigenen Traditionen erhalten haben:

Mit den Färöer-Inseln, den Azoren und den Lofoten schafften es drei Europäer aufs Siegertreppchen, die allesamt für häufige Regenfälle bekannt sind. Das schreckt trotz atemberaubender Natur viele Touristen ab, daher war es für diese Inseln leichter, ihre kulturellen Eigenheiten zu erhalten.Auf den unteren Plätzen dagegen landeten mit Ibiza, Phuket und Oahu (Hawaii) einige besonders beliebte Inseln, weil die Juroren riesige Touristenburgen und eine starke Dominanz ausländischer Investoren negativ bewerteten. Einer der Juroren bezeichnete Ibiza als "Kolonie für britische Raver", Phuket wurde zum "Planungsdesaster" gekürt.
Quelle: National Geographic Traveller Zitat aus Spiegel Online

Im Yachtclub von Sevilla lernte ich John aus Vancouver kennen. Er schwärmte von den Azoren, auf denen er während seiner Atlantiküberquerung Station gemacht hatte. Er erzählte von riesigen Vulkanen mit ihren geheimnisvollen Kratern, vom Pico, einem der schönsten Berge, welcher die Wolken überragt. Nachdem er mir auch noch ein Foto der Wasserfälle von Flores gezeigt hatte, verfolgte mich der Wunsch, diese Inseln zu besuchen, bis in meine Träume…Nach dem Wunsch kam die Planung. Ausgerüstet mit den Monatskarten für den Nordatlantik, sowie portugiesischen und englischen Seekarten, vertiefte ich mich in die spärliche Literatur, die es über die Azoren zu kaufen gab. Als inhaltlich aussagekräftiger erwiesen sich die Reiseberichte der „Trans Ocean Segler“, die bei ihren Weltumseglungen die Azoren besucht hatten. Ihre Begeisterung zeigte sich in Beschreibungen wie „die neun Blumentöpfe des Atlantik“ oder in Danksagungen für die unvergleichliche Gastfreundschaft der Azorianer. Gleichzeitig verwiesen sie jedoch auch auf die Schwierigkeit der Häfen und Ankerplätze.

Nur Horta auf Faial, Angra do Heroismo auf Terceira und die Hauptstadt Ponta Delgada auf Sao Miguel schienen sichere Häfen zu haben. Zwar besitze jede Insel, so die erfahrenen Seglerkollegen, wenigstens eine Mole, doch wenn der Wind von der offenen See in den Hafen stehe, könne dies sehr schnell zu einer tödlichen Falle für eine kleine Yacht werden. Ich nahm die Warnung ernst. Ich rüstete meine „Swan of Bonn“ zusätzlich mit Kurzwellensender, Radar, Wetterkartenschreiber, Windgenerator und Solarzellen aus. Anfang Mai war es dann soweit. Als sich die seit zehn Tagen herrschenden stürmischen Westwinde in der Straße von Gibraltar in eine frische Brise aus Nordost verwandelten, verließ ich bei Sonnenaufgang den schützenden Hafen von Sotogrande. Ich segelte nonstop nach Porta Santo, einer kleinen Nachbarinsel von Madeira. In Porto Santo fielen mir zuerst die zahlreichen Kunstwerke der Segler an den Molenwänden auf. Da jeder Segler sein Boot liebt, war es auch für mich ein erwärmender Gedanke, meine „Swan of Bonn“ an diesen Mauern verewigt zu sehen. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt segelte ich weiter Richtung Azoren, ohne zu ahnen, dass diese Inseln für die nächsten beiden Jahre meine Heimat sein sollten.

Das Wenige, das ich im Vorfeld über die Inselgruppe gelesen hatte, war nichts zu dem, was ich selbst erlebte und was mir die Bewohner erzählten. Die Inseln blieben, nicht zuletzt aufgrund ihrer geographischen Lage, lange Zeit unentdeckt. So schrieb ich vor genau 20 Jahren, nicht ahnend, dass die Azoren, besonders Pico, zu den Lieblingsplätzen meiner 18 jährigen Segelreise wurden und dass ich Heute, das heißt 20 Jahre später meinen Alterssitz in Piedade auf Pico plane.

Peter J. Orth
http://www.azoren.at/